RheingauCenter Nachrichten
Tannen gelöscht und Person aus dem Rhein geborgen
Freiwillige Feuerwehr Niederwalluf absolvierte eine Serie von unterschiedlichen Einsätzen

Die Freiwillige Feuerwehr Niederwalluf hatte am Sonntag mit ihrem Rettungsboot "Kranich" eine leblos auf dem Rhein treibende Person aus dem Wasser bezogen.
Walluf. (mh) – Bei vier Einsätzen zu Beginn dieser Woche hat die Freiwillige Feuerwehr Niederwalluf nicht nur ihre schnelle Einsatzfähigkeit bewiesen sondern auch eindrucksvoll bestätigt, daß sie für eine Vielzahl von unterschiedlichen Hilfeleistungen bestens vorbereitet ist.Der Kameradschaftsabend am vergangenen Samstag war noch nicht zu Ende gegangen und es wurde noch fleißig getanzt, da waren die Feuerwehrleute gegen 1 Uhr zu einem Einsatz in die Spessartstraße gerufen worden.
Dort waren aus noch nicht geklärter Ursache nach Mitternacht mehrere Bäume in unmittelbarer Nähe zu Wohnhäusern in Brand geraten.
Dabei hatte sich eine so starke Hitze entwickelt, daß Fensterscheiben zerplatzten und der Stoff einer Pergola Feuer fing.
Nachdem erste Löschversuche der Anwohner mit Pulverlöschern und Gartenschläuchen das Feuer nicht zum Erlöschen gebracht hatten, konnte die 14 mit einem Löschfahrzeug LF 16 und einem Mannschaftstransportfahrzeug angerückte Feuerwehr mit einem C-Rohr den Brand schließlich löschen.
Am Sonntagnachmittag waren die Feuerwehrleute nach der Alarmierung durch die Leitstelle zur Unterstützung der Berufsfeuerwehr Wiesbaden mit ihrem Rettungsboot "Kranich" auf den Rhein gefahren und hatten kurz vor Walluf eine im Wasser treibende leblose Person an Bord gezogen. Diese war, vermutlich mit suizidalen Absichten von der Autobahnbrücke in den Rhein gesprungen. Nachdem Wiederbelebungsversuche durch die in erster Hilfe bestens ausgebildeten Feuerwehrleute erfolgreich verlaufen waren, wurde die gerettete Person an der DLRG-Station Schierstein dem Rettungsdienst übergeben, der den Transport in die HSK-Klinik übernommen hatte. Nach Mitteilung des Polizeipräsidiums Westhessen ist der 26jährige dort verstorben.
Kleine Ursache aber große Auswirkungen hatte der Brand einer Ansammlung von Grünschnitt am Montag, weil durch die starke Rauchentwicklung der Spielbetrieb auf dem nahe gelegenen Sportplatz Johannisfeld beinahe lahm gelegt wurde. Der Rauch hatte sich über das gesamte Gelände der Sportanlage ausgebreitet. Erst nachdem die Feuerwehr Niederwalluf mit dem LF 16 angerückt war, konnte der Brand mit einem C-Rohr erfolgreich bekämpft werden.
Am Dienstag hatte eine Hauseigentümerin die Niederwallufer Wehr alarmiert, weil sie in einer vermieteten Wohnung eine hilflose Person vermutet hatte, die auf Klopfen nicht antwortete. Verstärkt worden war die Vermutung der Vermieterin durch andauerndes Wasserrauschen.
Nachdem die Feuerwehr mit Hilfe ihres Brechwerkzeugkoffers die Tür geöffnet hatte, stellte sich schnell heraus, daß es sich um einen laufenden Spülkasten handelte und der Mieter nicht in der Wohnung war.
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